Ehrung der Schulbesten

Im Casino der Firma Wika in Klingenberg-Trennfurt fand auch dieses Jahr die Ehrung der besten Quali-Absolventen der Mittelschulen im Landkreis statt. Der Lions-Club Main-Spessart Obernburg verlieh wieder Urkunden und Geldpreise für die herausragenden schulischen Leistungen. Der Clubmaster der Lions Dr. Thomas Rothaug und Schulrat Harald Frankenberger unterstrichen in ihren Ansprachen, wie wichtig der gut ausgebildete Nachwuchs aus den Mittelschulen für die Handwerks- und Industiebetriebe der Region ist und gratulierten herzlich auch unseren Jahrgangsbesten Samira Gollas, Narek Sogoian und Nick Werner.

Abschlussfahrt Gardasee

Die Neuntklässer haben ihre Qualiprüfungen hinter sich und können das Ende ihrer Schulzeit auf der Abschlussfahrt an den Gardasee in Italien feiern: mit Klettergarten, Radtour, Seilbahnfahrt auf den Monte Baldo, Tretbootfahren, Städtetrip nach Verona mit Arena und Castelvecchio und natürlich Baden im Lago di Garda. Viel Spaß haben auch die begleitenden Lehrkräfte Frau Barthel, Frau Batteiger und Herr Brand.

Sport- und Spielefest

Im Anschluss an die Bundesjugendspiele folgte das große Sport- und Spielefest, bei dem sich verschiedene Vereine aus Obernburg und umliegenden Gemeinden präsentieren konnten. Sie gestalteten mit den Schülerinnen und Schülern der Grund- und Mittelschule spannende Stationen, an denen man sein Geschick im Handball, Fußball, beim Schießen mit dem Lasergewehr oder auf dem Bobbycar ausprobieren konnte. Der Elternbeirat bot viele süße und herzhafte Leckereien an und versorgte die großen und kleinen Gäste bei hochsommerlichen Temperaturen mit Erfischungsgetränken. Den Abschluss bildete das große Hockey-Match zwischen dem Elternbeirat, der durch Bürgermeister Dietmar Fieger verstärkt wurde und den Lehrern der Johannes-Obernburger-Schule. Schulleiter Matthias Langer erwies sich als Goalgetter und erzielte ebenso wie „Geheimwaffe“ Martina Hennig zwei Treffer. Sebastian Endres steuerte unter begeisterten Anfeuerungsrufen der Schüler das fünfte Tor zum ungefährdeten 5:0-Sieg der Lehrer bei, die allerdings auch zwei Jahre Trainingsvorsprung hatten. Großer Dank geht an den Elternbeirat, der so spontan eine schlagkräftige Truppe auf die Beine gestellt hatte! Fotos sind teilweise aus Datenschutzgründen verfremdet.

Bundesjugendspiele

Am Freitagvormittag fanden die Bundesjugendspiele statt. Die Erst- bis Achtklässler maßen sich untereinander im Werfen, Laufen und Weitsprung sowie in Spaßdisziplinen wie Kistenlauf, Kegeln, Sackhüpfen und Medizinballwurf. Schulleiter Matthias Langer bedankte sich bei den beiden Organisatorinnen Isabell Ott und Simone Barthel für den reibungslosen Ablauf. Aus Datenschutzgründen wurden die Fotos verfremdet.

Trainingsmatch

Diesen Montagabend duellierten sich einige Elternvertreter mit der Lehrermannschaft in einem spannenden Hockey-Trainingsspiel. Es wurde um jeden Spielzug gefightet und einige sehenswerte Tore erzielt. Zum großen Showdown kommt es dann am Freitag beim Sport- und Spielefest.

Foto: Isabell Ott

Wika live

Die Welt der Technik entdecken

Die Mittelschule Obernburg besucht „WIKA“ in Trennfurt

„WIKA live“ bietet jedes Jahr im Frühjahr verschiedensten Schulen die Möglichkeit an einem Vormittag die Firma WIKA eingehend zu erkunden. Die 8. Klassen der Mittelschule Obernburg hatten am 23.05.2019 die Gelegenheit, sich dieses Industrieunternehmen live vor Ort anzuschauen und konnten sich so ein Bild über die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe machen. Begleitet wurde die Klassen von Frau Kristina Kossner (Klassleitung 8a), Herrn Patrick Brauner (Klassleitung 8b) und Frau Simone Schätzlein (Jugendsozialarbeit an Schulen).

Die Schüler und SchülerInnen waren  an jenem Vormittag auf dem kompletten Werksgelände von Station zu Station unterwegs und hatten dabei auch Gelegenheit die aktuellen Auszubildenden mit ihren Fragen zu löchern. Es war sowohl für  Schüler als auch  Lehrkräfte eine überaus interessante Betriebserkundung, die abwechslungsreich und sehr informativ gestaltet war und die Jugendlichen immer wieder ganz konkret einbezogen hatte, indem sie an den verschiedenen Ständen praktische Versuche auch selbst durchführen durften.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Initiatoren der Veranstaltung der WIKA Alexander Wiegand SE&Co. KG für dieses Angebot und freuen uns bereits aufs nächste Mal!

Foto: Wika

Quali 2019

Der Prüfungszeitraum für den Quali 2019 hat begonnen und wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg!

Foto: Pixabay

Schullandheimaufenthalt der Klasse 2b

Vom 27.02.19 – 01.03.19 verbrachte die Klasse 2b gemeinsam mit der Klasse 3a der Mozart-Grundschule Elsenfeld drei Tage im Schullandheim Hobbach.

Vom Treffpunkt in Eichelsbach wanderten die beiden Klassen bei herrlichem Frühlingswetter nach Hobbach. Nach dem – wie immer – leckeren Essen konnten sich die Kinder auf Bolz- und Spielplatz austoben, bevor auch im Schullandheim für zwei Stunden die Schulbank gedrückt wurde. Am Abend kamen alle in der Turnhalle zu verschiedenen Team-Spielen zusammen. Nur wer zusammenarbeitete konnte die zum Teil kniffligen Aufgaben bewältigen.

Der zweite Tag startete mit einer anstrengenden Wanderung zur Hobbacher Wolfsgrube. In dieser wurden im 18. Jahrhundert Wölfe in die Falle gelockt und getötet. Nach der Mittagspause nahmen die Kinder an einem Workshop zum Kerzen ziehen teil. Anschließend schrieben sie Postkarten und stimmten sich beim Basteln von Faschingsmasken auf den bunten Abend ein. Bei diesem zeigten die Schülerinnen und Schüler ein buntes Programm aus Tänzen, Akrobatik, Gesang und Witzen.

Am Freitag hieß es dann schon wieder Koffer packen. Das Schullandheim war für alle ein rundum gelungenes Ereignis mit einigen sicher unvergesslichen Momenten.

Isabell Ott, Klassenlehrerin der 2b

Krass – Theater an der JOMS

„Krass!“ – so lautete der Titel des Stücks, das das Ensemble des „Jungen Theaters“ Augsburg an der Johannes-Obernburger-Mittelschule auf die Bühne brachte – oder besser in die Turnhalle. Gespannt verfolgten die Siebt- bis Neuntklässer, wie die drei jungen Schauspieler – teils selbst mit Migrations- hintergrund – mit nur wenigen Requisiten sechs Figuren zum Leben erweckten: Sechs junge Leute aus Deutschland und dem nahen Osten, die sich aus unterschiedlichsten Gründen radikalisierten und letztlich nur auf der Suche nach Orientierung, Frieden und Glück waren.

Im Anschluss fanden dann klassenweise Workshops unter der Leitung von Theaterpädagogen des „Jungen Theaters“ statt, bei denen die Beweggründe der Figuren noch einmal nachvollzogen wurden und klar wurde, dass auch in unseren Klassen Schülerinnen und Schüler sitzen, die ganz ähnliche Lebenserfahrungen gemacht haben. Eine sehr beeindruckende Veranstaltung!

Eine HSU-Stunde zum Staunen

Schon lange fieberten die Drittklässler der Johannes-Obernburger Grundschule diesem Schultag entgegen. Endlich kam der versprochene Besuch: Frau Margit Giegerich aus Obernburg ist eine nahezu ganz erblindete Frau, die aus ihrem Alltag berichtete. Wir hatten Sie eingeladen, weil Sie uns   die vielen Fragen beantworten konnte, die sich im Unterricht zum Thema Auge und Optik ergaben.

In den 90 Minuten waren die Schüler hellwach und konnten zunächst mit entsprechenden Brillen erahnen, wie es ist, wenn man nur noch eine eingeschränkte Sehkraft hat. Später durften die Schüler ausgiebig mitgebrachte Hilfsmittel aus Frau Giegerichs Haushalt ausprobieren:

Eine sprechende Personenwaage, einen sprechenden Wecker, eine Armbanduhr, bei der man die Zahlen und Zeiger tasten konnte, einen extra für Blinde gefertigten Zollstock, ebenso ein Maßband und Spielkarten und sogar ein Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiel! Dabei konnten die Kinder ertasten, dass die Spielfiguren unterschiedliche Einkerbungen hatten und alle „Männchen“ in Löcher gesteckt werden mussten, damit sie nicht umfallen, wenn man das Spielfeld ertastet! Auch die Euromünzen konnte Frau Giegerich sicher unterscheiden. Die unterschiedliche Beschaffenheit des Randes ermöglicht den Blinden die richtige Münze zu finden. Sogar für Geldscheine gibt es eine Art Schablone, mit der man die Größe und damit den Wert des Scheines erkennen kann.

Auch von ganz modernen Hilfsmitteln konnte Frau Giegerich berichten, wie z.B. von Computern, die vorlesen und eine Tastatur in Braille-Schrift haben und eine App am Handy, die sogar verrät, wenn auf einem Spaziergang in der Nähe eine Bank zum Ausruhen steht. Trotz vieler Hilfsmittel ist Frau Giegerich aber trotzdem in vielen Fällen auf Hilfe angewiesen. Das wurde den Schülern auch sehr bewusst. Zum Glück gibt es Menschen wie Frau Karl, die Frau Giegerich zu solchen Schulbesuchen fährt, sie im Schulhaus führt, die Materialien in die Schule trägt und auch sonst immer wieder für Frau Giegerich da ist.

Wie im Flug gingen die 90 Minuten vorüber und ich bin mir sicher, dass die Kinder Sehbehinderte im wahrsten Sinne des Wortes nun „mit anderen Augen sehen“!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den beiden Damen und werden diesen Schultag wohl nie vergessen!

Katja Tillack